Was soll man nehmen? Parkett, Dielen oder Laminat?

16.04.18 / Parkett und Dielen / Autor: / Kommentare: (0)

Wenn Sie Ihren Boden neu gestalten wollen, stehen Sie vor der Frage: Was soll man nehmen? Parkett, Dielen oder Laminat? Echtholzböden wie Parkett oder Dielen mögen in der Anschaffung teurer sein als Laminat, sind aber in aller Regel deutlich langlebiger. Verschleißerscheinungen können durch Abschleifen beseitigt werden. Laminat besteht im Grunde nur aus einem Dekor-Papierdruck, das auf eine hochverdichtete Faserplatte(HDF) geklebt wird.

parkettVorteile von Böden aus echtem Holz sind neben ihrer Langlebigkeit auch ein angenehmes Gefühl an den Füßen und die positive Wirkung des natürlichen Materials auf das Raumklima, etwa durch Regulierung der Feuchtigkeit.

Parkett- und Dielenböden sind in vielerlei Hinsicht ähnlich. Beide unterscheiden sich vor allem durch die Größe der einzelnen Teile. Parkett ist kürzer und schmaler.

Man unterscheidet Massivholzparkett von Mehrschichtparkett. Letzteres besteht aus 2-3 Schichten. Nur in der obersten Schicht (die Nutzschicht),findet sich das eigentliche Holzmaterial, darunter die Trägerschichten bestehen aus billigerem Material. Mehrschichtparkett ist kostengünstiger, wegen der dünneren Nutzschicht, die nur wenige Abschliffe verträgt und somit langlebig ist.

Beim Fertigparkett sind die Oberflächen bereits versiegelt oder geölt. Damit ist der Arbeitsaufwand geringer, da ein Großteil der Nachbehandlung entfällt. Der große Vorteil von Mehrschichtparkett besteht darin, dass er “schwimmend” verlegt werden kann, also nicht genagelt oder verklebt werden muss. Das senkt den Aufwand beim Verlegen, was aber teilweise auf Kosten der mechanischen Belastbarkeit gehen kann.

Beim Parkett gibt es verschiedene Varianten, zB. Stabparkett, Mosaikparkett, Hochkantlamelle. Die typischen Verlegemuster beim Stabparkett wären ,das klassische diagonal verlegte Fischgrätmuster oder die Verlegung im Parallelverband. Es gibt aber noch viel mehr Möglichkeiten.

Eingesetzt werden kann Parkett in fast allen Räumen. Entscheidend ist den Untergrund, die Raum-Funktion
und das Material abzustimmen.

Parkett und Fußbodenheizung, passt das zusammen?

04.04.18 / Fußbodenheizung, Parkett / Autor: / Kommentare: (0)

Parkett und Fußbodenheizung, passt das zusammen? Natürlich. Gerade auf Parkett kann es besonders angenehm sein, die Wärme des Bodens mit den Füßen zu spüren. Aber es gibt dabei Einiges zu bedenken.

fussbodenheizungNicht jedes Holz ist für Fußbodenheizung gleich gut geeignet. Holz arbeitet unterschiedlich bei wechselnden Temperaturen. Wichtig ist ruhiges Holz, dass nur wenig quillt. Tropenhölzer (möglichst zertifiziert) wären eine Möglichkeit. Aber wenn Sie doch lieber Produkte aus unseren Breiten bevorzugen: es empfehlen sich dann dunkle Holzarten wie Eiche, Kirsche oder Nussbaum. Besonders wichtig ist es, das Parkett vollflächig zu verkleben.

Das Parkett darf nicht zu dick sein. Sonst wird der Wärmewiderstand zu groß. 16 Millimeter sind das Maximum. Und so pflegeleicht ein mit Lack geschütztes Parkett auch sein kann: bei einer Fußbodenheizung behandeln Sie Ihren Boden lieber mit einem Öl oder Wachs.

Es muss kein Parkett sein, auch Massivholzböden können sich für Fußbodenheizung eignen. Hier ist aber besondere Vorsicht geboten, damit sich keine Risse bilden.  Wichtig ist, dass die Dehnungsfugen dem Holz genügend Spiel geben.

Reinigungsmittel

28.03.18 / Reinigung / Autor: / Kommentare: (0)

Holz ist zwar ein robustes, aber doch lebendiges Material. Bei guter Pflege kann ein Holzboden mehrere Generationen überdauern. Das richtige Mittel für Ihren Boden will deshalb gut ausgesucht sein. Auf keinen Fall sollten Sie auf Holzböden zu Allzweckreinigern (oder noch heftigeren Mitteln) greifen. Die sind Gift für Ihr empfindliches Holz. Vor der Reinigung sollte zunächst aber Staub gesorgt werden. Kleine Staub- und Sandteilchen können sonst wie Schleifpapier wirken und den Boden zerkratzen.

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Für die eigentliche Reinigung empfiehlt sich außer einem guten Reinigungsmittel das passende Werkzeug. Gefährlich sind Mikrofasertücher. Sie zerkratzen mehr als dass sie helfen. Schon unsere Großmütter wussten, was gut ist: ein sanfter, weicher Wischmopp. Ganz leicht angefeuchtet, nebelfeucht, auf keinen Fall nass.

Was Sie als eigentliches Reinigungsmittel nehmen, hängt von Ihrem Fußboden ab. Spezielle professionelle Reinigungsmittel gibt es sowohl für versiegelte Oberflächen als auch für gewachste Böden im Innenbereich, aber natürlich auch für den Außenbereich. Auch die meisten Kratzer im Material lassen sich durch geschickten Einsatz von Ölen, Wachsen und Lacken beheben.

Dabei nicht aus den Augen verlieren: ein wirklich gutes Reinigungsmittel für Ihren Boden sollte möglichst auch die Umwelt schonen. Viele chemische Substanzen sind zwar gut gegen Holzschädlinge wie Pilze und Insekten, können aber auch anderen Lebewesen und dem Menschen schaden.

Und was Sie nicht vergessen dürfen: die Pflege muss regelmäßig geschehen, bevor sich der Schmutz erst festsetzt. Bei normal genutzten Parkettböden im Wohnbereich sind alle ein bis zwei Wochen üblich.

Frühjahrsputz

20.03.18 / Parkettpflege / Autor: / Kommentare: (0)

Sie kennen das genau wie wir: der Frühling ist die Jahreszeit seine Umgebung wieder neu zu gestalten, das Grau der dunklen Wintertage muss weg.

Schön ist es dabei, ganz unten anzufangen, mit Ihrem Boden. Dann strahlt Ihre Wohnung wirklich von Grund auf im neuen Glanz. Neben der üblichen regelmäßigen Pflege braucht Ihr Holzfußboden einmal im Jahr eine gründliche Grundreinigung. Das Frühjahr ist ine gute Zeit dafür, denn im Winter gerät oft besonders viel Schmutz auf den Boden.

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Eine intensive aber schonende Grundreinigung mit einem Spezialreinigungsmittel beseitigt den Schmutz. Danach schützt eine Behandlung mit einem Pflegemittel bzw. Pflegeöl oder Wachs ( bitte umweltfreundliche Produkte verwenden) den Parkettboden, so dass er wieder in seiner eigentlichen Schönheit strahlt und Sie lange Freude daran haben.

Egal, ob Sie es selbst machen wollen und nur die entsprechenden Materialien brauchen oder ob sie es von einem Profi erledigen lassen möchten: fragen Sie uns. Bei Parkett- und anderen Holzböden in der Wohnung genau wie bei Holzterrassen.

Neu! – Parkettlacke im Abschliff Parkettpflege Shop

01.04.11 / Parkettlack / Autor: / Kommentare: (0)

Parkettlack PoseidonIn unserem Parkettpflege-Shop bieten wir jetzt auch hochwertige Parkettlacke auf Wasserbasis an.

Unsere Hausmarken ‘Casa Nova’ und ‘Poseidon’ können sich von der Qualität her durchaus mit teuren Markenprodukten messen. Normalerweise verkaufen wir diese Lacke in erster Linie über unseren Großhandel an Berliner Handwerker und sparen uns auf diese Weise die Kosten für teure Werbemaßnahmen. Durch den Vertrieb über unseren Online Shop wollen wir jetzt auch Privatkunden die Möglichkeit geben, sich von der guten Qualität und dem sehr günstigen Preis-Leistungsverhältnis dieser Produkte zu überzeugen.

Allgemeine Hinweise zur Pflege empfindlicher Böden

29.01.11 / Parkettpflege / Autor: / Kommentare: (0)

Foto: Hain Parkett

Foto: Hain Parkett

Parkett-, Kork- und Linoleumböden unterliegen starken physikalischen Einflüssen durch Begehen und Bewohnen sowie durch chemische Einwirkung z.B. durch Getränke- oder Speisereste. Entsprechend sieht ein nicht oberflächenbehandelter Fußboden schon in kurzer Zeit unansehnlich aus. Deswegen muss jeder Boden mit Hilfe einer Oberflächenbehandlung durch Ölen, Wachsen oder Versiegeln vor physikalischen und chemischen Einwirkungen geschützt werden.

Sand und Schmutz wirken auf dem Parkettboden wie Schleifpapier und sollten möglichst vermieden werden. Hierfür empfehlen sich Schmutzfangzonen im Eingangsbereich. Stühle und andere bewegliche Möbelstücke sollten zur Schonung des Fußbodens mit Filzgleitern versehen werden, um Kratzer auf dem Fußboden zu vermeiden.

Verwenden Sie keine Wischtücher aus Microfaser, da diese eventuell die Oberfläche angreifen können. Ideal sind nicht fusselnde Baumwolltücher.