Holzfußboden und Gesundheit

So schön und naturnah ein Parkettboden sein kann: Aufmerksamkeit
ist bei der Wahl der Befestigung am Untergrund geboten.
Früher wurde Parkett fast immer mit Nägeln oder Schrauben befestigt, auch
heute noch gelegentlich. Vorteile sind die geringe Schadstoffbelastung,
auch ist das Gehgefühl oft angenehm elastisch. Bei einem Umzug kann
ein genagelter oder geschraubter Boden wieder aufgenommen und
erneut genutzt werden.

Allerdings machen Nageln oder Schrauben mehr Arbeit als den Boden zu kleben,
und diese Methoden erfordern außerdem einen entsprechenden Untergrund
wie etwa einen Holzboden. Auf einem Betonboden oder ähnlichem hat man
damit keine Chance.

Fertigparkett wird verlegt, indem Nut und Federn der einzelnen Teile miteinander
verbunden werden. Doch die häufigste Verlegeart ist heute das Kleben.
Dabei kommt es auf die richtige Wahl des Klebemittels an, einerseits
hinsichtlich der Art des Bodens und dessen Beanspruchung, anderseits
aber auch hinsichtlich der Schadstoffbelastung.

Lösungsmittel und Giftstoffe im Kleber können eine Gefahr für Gesundheit und Umwelt darstellen.
Auch wenn heutige Dispersionskleber, also Kleber auf Wasserbasis, in aller Regel ärmer an Schadstoffen sind, als noch vor einigen Jahrzehnten, sind sie dennoch nicht unbedingt schadstofffrei.
Auch sie können Substanzen enthalten, die ausdünsten und in die Atemluft gelangen können.

Besonders emissionsarme Klebemittel erkennt man am Gütesiegel "Blauer Engel".
Solche Kleber sind mittlerweile für die meisten Anwendungszwecke erhältlich.

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