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Pflegemittel für geöltes Parkett
Pflegemittel für geölte Holz- und Dielenböden – Seifen, Pflegeöle und Refresher, abgestimmt auf die offenporige, ölbehandelte Oberfläche, die regelmäßig Pflege braucht. Geöltes Parkett wird mit Öl behandelt, das in die oberen Holzschichten einzieht. Die Oberfläche bleibt offenporig und natürlich und braucht deshalb eine andere Pflege als ein versiegelter Boden: Das Öl muss in Abständen ergänzt werden, und Reinigungsmittel dürfen die Schutzschicht nicht auslaugen.
Geölt oder versiegelt – worin der Unterschied liegt
Über versiegeltem Parkett liegt eine geschlossene Lackschicht. Sie schützt von außen, lässt sich aber nicht punktuell ausbessern. Bei geöltem Parkett sitzt der Schutz im Holz statt darauf. Abgenutzte Stellen lassen sich nachölen, ohne den ganzen Boden abzuschleifen. Im Gegenzug reagiert die offene Oberfläche empfindlicher auf stehende Nässe und scharfe Reiniger.
Reinigung im Alltag
Für die laufende Reinigung eignet sich eine rückfettende Holzbodenseife. Sie nimmt Schmutz auf und erneuert bei jedem Wischgang einen feinen Pflegefilm. Die Avalon Bodenmilch + Pflanzenseife reinigt schonend und versorgt das Holz dabei mit Ölen und Wachsen. Entscheidend ist die Wassermenge: nebelfeucht wischen, nie tropfnass. Stehendes Wasser ist der häufigste Grund für Schäden an geölten Böden.
Auffrischen, wenn die Oberfläche stumpf wird
Laufwege werden mit der Zeit matt, einzelne Bereiche wirken trocken. Dann ist eine Auffrischung fällig, lange bevor ein kompletter Neuanstrich nötig wird. Der Avalon Refresher legt einen dünnen Schutzfilm auf und gleicht abgenutzte Stellen wieder an. Wie oft das ansteht, hängt von der Beanspruchung ab, als Richtwert etwa halbjährlich. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung steht im Beitrag geöltes Parkett auffrischen.
Grundreinigung vor der Pflege
Hat sich über Jahre eine Schicht aus alten Pflegeresten und Schmutz aufgebaut, reicht normales Wischen nicht mehr. Der Hain Grundreiniger löst hartnäckige Rückstände und bereitet das Holz auf eine neue Ölbehandlung vor. Wichtig ist der Schritt danach: Nach jeder Grundreinigung gehört der Boden nachgeölt oder mit dem Refresher behandelt, damit der Schutz zurückkehrt. Wer eine reine Reinigungslösung sucht, findet sie unter geöltes Parkett reinigen.
Häufige Fehler bei geöltem Parkett
Die meisten Schäden entstehen durch das falsche Mittel. Herkömmliche Allzweckreiniger, Essigreiniger und Dampfreiniger greifen die Ölschicht an und trocknen das Holz aus. Auch Mikrofasertücher mit grober Struktur hinterlassen auf Dauer Spuren. Produkte für geölte Böden, sparsam dosiertes Wasser und eine gelegentliche Auffrischung halten den Boden über Jahre in Form.
Häufige Fragen
Wie oft muss geöltes Parkett nachgeölt werden?
Das richtet sich nach der Nutzung. In Schlafräumen reicht eine seltene Auffrischung, in Küche und Flur ist sie öfter fällig. Als grober Richtwert hat sich eine Auffrischung mit dem Refresher etwa halbjährlich bewährt, ein vollständiges Nachölen deutlich seltener.
Darf man geöltes Parkett feucht wischen?
Ja, nebelfeucht mit einer Holzbodenseife wie der Avalon Bodenmilch + Pflanzenseife. Der Lappen sollte gut ausgewrungen sein, damit kein Wasser auf der Oberfläche stehen bleibt.
Was hilft bei starken Verschmutzungen?
Bei hartnäckigem Schmutz zuerst mit dem Hain Grundreiniger arbeiten, danach den Boden mit dem Refresher oder einem Pflegeöl nachbehandeln, um die Schutzschicht wiederherzustellen.