21,09 €*
Inhalt: 2 Liter (10,55 €* / 1 Liter)
30,54 €*
Inhalt: 2 Liter (15,27 €* / 1 Liter)
25,20 €*
Inhalt: 2 Liter (12,60 €* / 1 Liter)
Linoleum pflegen – Pflegemittel für Linoleum
Pflegemittel für Linoleum – abgestimmt auf den Naturbelag aus Leinöl, Korkmehl und Naturharzen und dessen Empfindlichkeit gegenüber alkalischen Reinigern. Wer Linoleum richtig pflegen will, braucht andere Mittel als für Holz oder Parkett. Linoleum besteht überwiegend aus Leinöl, dazu kommen Korkmehl, Holzmehl und Naturharze auf einem Jutegewebe. Dieser natürliche Aufbau macht den Belag strapazierfähig, reagiert aber empfindlich auf stark alkalische Reiniger, die das Leinöl angreifen und die Oberfläche stumpf werden lassen.
Warum Linoleum eine eigene Pflege braucht
Parkett ist Holz und lebt von Öl oder Lack, das in die Faser einzieht oder als Film obenauf liegt. Linoleum dagegen verkieselt mit den Jahren von selbst: Das Leinöl härtet weiter aus, der Belag wird mit der Zeit fester. Diese Eigenschaft ist langfristig vorteilhaft, hat aber eine Kehrseite. Scharfe Allzweckreiniger und stark alkalische Mittel laugen die Leinöl-Bindung aus. Eine angepasste Pflege erhält stattdessen die geschlossene Oberfläche und legt bei jedem Wischgang einen feinen Schutzfilm nach.
Linoleum reinigen im Alltag
Für die laufende Reinigung eignet sich eine milde, leicht rückfettende Seife, die Schmutz aufnimmt und die Oberfläche pflegt. Bei versiegelten Linoleumböden hat sich die Woca Lackseife bewährt. Sie reinigt schonend und baut einen dünnen Pflegefilm auf, der den Belag schützt. Entscheidend ist die Wassermenge: nebelfeucht wischen, nie tropfnass. Stehendes Wasser kann über die offenen Kanten und Nähte in den Belag ziehen, das gilt es zu vermeiden.
Schutzpflege und Auffrischung
Mit der Zeit werden Laufwege matt und die Schutzschicht dünner. Dann ist eine Auffrischung fällig. Eine frische Beschichtung mit Berger-Seidle L93 Everclear matt legt einen widerstandsfähigen, pflegeleichten Film auf und gleicht abgenutzte Stellen wieder an. Geölte Linoleumböden lassen sich zwischendurch unkompliziert mit dem Woca Öl-Refresher auffrischen, der trockene Bereiche wieder versorgt. Wie oft das ansteht, hängt von der Beanspruchung ab: in Küche und Flur öfter, in ruhigen Räumen seltener.
Häufige Fehler bei Linoleum
Die meisten Schäden am Linoleum entstehen durch das falsche Mittel. Stark alkalische Reiniger, Scheuermilch und Dampfreiniger greifen das Leinöl an und trocknen den Belag aus. Auch dauernd zu nass gewischte Böden quellen an den Nähten auf. Ein abgestimmtes Pflegemittel für Linoleum, sparsam dosiertes Wasser und eine gelegentliche Auffrischung halten den Boden über viele Jahre in Form.
Häufige Fragen
Wie pflegt man einen Linoleumboden richtig?
Regelmäßig nebelfeucht mit einer milden Seife wischen, etwa der Woca Lackseife bei versiegelten Böden. Bei nachlassendem Glanz folgt eine Auffrischung oder eine neue Schutzbeschichtung. Scharfe Allzweck- und Dampfreiniger bleiben außen vor.
Womit lässt sich Linoleum reinigen, ohne es anzugreifen?
Mit milden, auf den Belag abgestimmten Seifen statt mit stark alkalischen Allzweckreinigern. Ein gut ausgewrungener Lappen genügt, damit kein Wasser auf der Oberfläche oder in den Nähten stehen bleibt.
Wie oft muss Linoleum aufgefrischt werden?
Das richtet sich nach der Nutzung. Stark begangene Flächen wie Flure brauchen häufiger eine frische Beschichtung mit Everclear matt oder eine Behandlung mit dem Woca Öl-Refresher, wenig genutzte Räume deutlich seltener.