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Untergrund vorbereiten – die Basis für jeden Parkettboden
Ein Parkett- oder Dielenboden ist immer nur so gut wie der Untergrund, auf dem er liegt. Bevor geklebt oder verlegt wird, muss der Estrich fest, trocken, sauber und eben sein – sonst drohen später Hohlstellen, Risse oder ein Boden, der sich löst. In dieser Kategorie finden Sie alles, um den Unterboden fachgerecht vorzubereiten: Grundierungen zum Absperren und Verfestigen, Spachtelmassen zum Ausgleichen von Unebenheiten und ergänzende Materialien wie Quarzsand.
Warum die Untergrundvorbereitung so wichtig ist
Der Untergrund entscheidet über die Haltbarkeit der gesamten Bodenkonstruktion. Ein zu saugfähiger Estrich entzieht dem Klebstoff zu schnell die Feuchtigkeit, sodass er nicht richtig abbindet. Ein staubiger oder poröser Untergrund verhindert eine feste Verbindung, und Restfeuchte aus dem Estrich kann später zu Schäden am Holz führen. Eine sorgfältige Vorbereitung mit Grundierung und – wo nötig – Spachtelmasse schafft eine tragfähige, saubere und ebene Fläche, auf der Kleber und Parkett dauerhaft halten.
Grundierung: absperren, verfestigen, Haftung schaffen
Die Grundierung ist der erste Arbeitsschritt auf dem vorbereiteten Estrich und erfüllt je nach Produkt mehrere Aufgaben. Ein Tiefengrund wie der Murexin D7 Tiefengrund verfestigt saugende, sandende Untergründe und reguliert deren Saugverhalten. Eine 2K-Epoxidharzgrundierung wie der BergerPrimer E wirkt zusätzlich als Feuchtigkeitssperre und kommt bei Restfeuchte oder kritischen Untergründen zum Einsatz. Frisch aufgetragene Grundierungen werden häufig mit Quarzsand abgestreut, um eine griffige Haftbrücke für die folgende Spachtelmasse oder den Kleber zu schaffen.
Spachtelmasse: Unebenheiten sauber ausgleichen
Ist der Untergrund uneben, wird nach dem Grundieren gespachtelt. Eine Parkettspachtelmasse wie die GEPA Plan AH-200 gleicht Vertiefungen, Wellen und Höhenunterschiede aus und ergibt eine plane Fläche. Erst auf einem eben gespachtelten Boden lässt sich Parkett gleichmäßig verkleben, ohne dass später einzelne Stellen federn oder knarren. Die benötigte Menge richtet sich nach Schichtdicke und Fläche, weshalb Spachtelmassen meist im 25-kg-Sack angeboten werden.
Die richtige Reihenfolge
In der Praxis gehen Sie in dieser Reihenfolge vor: den Estrich prüfen und reinigen, bei Bedarf grundieren und den Saugverhalten anpassen, gegebenenfalls Quarzsand einstreuen, dann spachteln und die Fläche durchtrocknen lassen. Erst danach folgen Verklebung und Verlegung des Parketts. Welches Produkt jeweils passt, hängt vom Zustand und der Saugfähigkeit Ihres Untergrunds ab.
Unsere Unterkategorien
Gezielt weiter geht es hier: Grundierung für das Absperren und Verfestigen sowie Spachtelmasse für den Höhenausgleich.
Häufige Fragen
Muss ich den Estrich vor dem Parkettverlegen grundieren?
In den meisten Fällen ja. Die Grundierung reguliert das Saugverhalten, bindet Staub und schafft eine feste Haftbrücke. Bei Restfeuchte übernimmt eine Epoxidharzgrundierung zusätzlich die Funktion einer Feuchtigkeitssperre.
Wann brauche ich Spachtelmasse?
Immer dann, wenn der Untergrund uneben ist. Die Spachtelmasse gleicht Vertiefungen und Höhenunterschiede aus, damit das Parkett vollflächig aufliegt und später nicht federt oder knarrt.
Wozu dient der Quarzsand?
Er wird in die frische Grundierung eingestreut und bildet eine griffige Oberfläche. So haftet die nachfolgende Spachtelmasse oder der Kleber deutlich besser auf dem Untergrund.