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Grundierung für Estrich und Parkettuntergrund
Die Grundierung ist der erste Schritt der professionellen Untergrundvorbereitung und die Basis für einen dauerhaft haltbaren Boden. Sie reguliert das Saugverhalten des Estrichs, bindet Staub, verfestigt lockere Oberflächen und sorgt dafür, dass Spachtelmasse oder Parkettkleber später fest haften. Je nach Zustand des Untergrunds kommen unterschiedliche Systeme zum Einsatz – von der lösemittelfreien Grundierung für saugende und nicht saugende Böden bis zur Feuchtigkeitssperre.
Welche Grundierung für welchen Untergrund?
Ein saugender, sandender Estrich wird mit einem Tiefengrund verfestigt und in seiner Saugfähigkeit reguliert, zum Beispiel mit dem Murexin D7 Tiefengrund. Muss zusätzlich Restfeuchte abgesperrt werden, kommt eine 2K-Epoxidharzgrundierung wie der BergerPrimer E zum Einsatz, die als Dampfbremse wirkt. Für viele Standardfälle genügt eine 1K-Grundierung, die einfach zu verarbeiten ist und Untergrund und Kleber zuverlässig verbindet.
So wird richtig grundiert
Grundiert wird auf dem gereinigten, tragfähigen Estrich. Die Grundierung wird gleichmäßig aufgetragen und muss vollständig durchtrocknen, bevor es weitergeht. Häufig wird die frische Grundierung mit Quarzsand abgestreut – so entsteht eine griffige Haftbrücke für die nachfolgende Spachtelmasse. Die genaue Trocknungszeit und Verarbeitung richten sich nach dem jeweiligen Produkt und dem Raumklima.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen 1K- und 2K-Grundierung?
1K-Grundierungen sind gebrauchsfertig und einfach zu verarbeiten. 2K-Grundierungen bestehen aus zwei Komponenten, die vor dem Auftragen gemischt werden, sind besonders belastbar und dienen unter anderem als Feuchtigkeitssperre.
Wann brauche ich eine Feuchtigkeitssperre?
Immer dann, wenn im Estrich noch Restfeuchte vorhanden ist, die dem Holzboden schaden könnte. Eine Epoxidharzgrundierung sperrt diese Feuchtigkeit ab und schützt das später verlegte Parkett.