Verlegetechniken für Parkett - Schwimmend oder nicht?

Man unterscheidet beim Parkett im wesentlichen zwei Verlegetechniken. Zum einen ist es die vollflächige Verklebung. Jede Parkettdiele wird dabei fest auf der Unterlage verklebt. Bei der sogenannten schwimmenden Verlegung dagegen entsteht der Halt des Parketts dadurch, dass die einzelnen Dielen untereinander über passende Nute und Federn verbunden sind. Eine dritte - eigentlich die klassische - Möglichkeit, wo jede Diele auf dem Untergrund geschraubt oder genagelt wird, ist heutzutage selten geworden.

Welche Vor- und Nachteile haben die Verfahren nun? Die schwimmende Verlegung ist viel einfacher und geht schneller. Wenn das Parkett liegt, kann es sofort benutzt werden, bei einem verklebten Parkett muss man erst einmal ein paar Stunden warten. Wegen der fehlenden Verbindung zum Fußboden ist die Trittschalldämmung schlechter als bei fest verklebtem Boden. Dies kann allerdings durch eine zusätzliche Dämmschicht gemildert werden. Ein schwimmend verlegter Boden kann nicht geschliffen werden im Gegensatz zu einem verklebten Boden, den man abhängig von der Nutzschicht - Stärke sogar mehrmals schleifen könnte.

Ein fest verklebter Parkettboden ist deutlich haltbarer als ein schwimmend verlegter. Wenn Sie über die Installation einer Fußbodenheizung nachdenken, hat fest verklebtes Parkett deutliche Vorteile, da bei schwimmenden Parkett die Luftschicht zwischen Parkett und Untergrund die Wärmezirkulation behindert. Bestimmte Formen von Parkett, wie etwa Mosaikmuster lassen sich nicht mit schwimmenden Parkett verlegen.

Übrigens, manche Vorteile können auch zum Nachteil werden. Der Vorteil, dass verklebtes Parkett deutlich haltbarer ist, wird zum Nachteil, wenn Sie das Parkett bei einem Umzug mitnehmen und in der neuen Wohnung erneut verlegen möchten.

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